Chronik

Unter dem Namen Comitari (lat. begleiten) erweiterte die langjährige Trauerrednerin Ilona Müller ihren Service zu einem eigenständigen Bestattungsinstitut. Menschen während des Trauerprozesses Hilfe zu bieten, sie einfühlsam zu begleiten, ist das Ziel unseres Unternehmens.
Ilona Müller Comitari Bestattungen
Firmengründerin Ilona Müller
Nach dem Studium als Unterstufenlehrerin und der Weiterbildung zur Diplom-Pädagogin an der Humboldt-Universität Berlin war Ilona Müller als Lehrerin, Lektorin und im öffentlichen Dienst im Bereich der Kultur tätig.

Mit dem Ende der DDR suchte sie eine berufliche Neuorientierung. Sie arbeitet kurzzeitig als Heimerzieherin und danach als Anzeigenberaterin für einen Zeitungsverlag.

Mit Beginn des Jahres 1993 wagte Frau Müller als freie Trauerrednerin in dem Gebiet Zeitz, Weißenfels und Altenburg den Schritt in die Selbstständigkeit. Durch ihr Einfühlungsvermögen und den hohen Qualitätsanspruch an sich selbst, erwarb sie sich in kurzer Zeit einen sehr guten Ruf in unserer Region.

Auf der Basis Ihrer jahrelangen Erfahrungen als Trauerrednerin gründete sie am 1. Juli 2000 in der Hauptgeschäftsstelle Zeitz sowie den Außenstellen Hohenmölsen und Teuchern unter dem Namen „COMITARI Bestattungen Ilona Müller“ ihr eigenes Institut mit fünf berufserfahrenen Mitarbeitern. Damit war es möglich, ihre eigenen Vorstellungen von einem würdevollen Abschluss des Lebens umsetzen zu können.

Die Begleitung - lat. comitari - der Angehörigen in Ihrer Trauer mit der notwendigen Hilfestellung zur Verarbeitung des Trennungsschmerzes ist von Beginn an erklärter Anspruch der Firmenphilosophie. Dazu gehört auch, sich ganz als Dienstleistender zu verstehen.
Mit Wirkung vom 1. März 2002 wurde das Einzelunternehmen in eine GmbH umgewandelt, blieb aber mit den Gesellschaftern Ilona Müller und Ihrem Mann Gerhard ein reiner Familienbetrieb.

Für die Firma, als auch privat, kam es einer Katastrophe gleich, als Frau Müller am 24. Januar 2003 im Auftrag eines Mitbewerbers von einem jugendlichen Täter mit einem Baseballschläger niedergeschlagen wurde. Dabei wurde Sie so schwer am Kopf verletzt, dass sie ihr Bewusstsein nicht wieder erlangte und an den Folgen dieser Tat am 30. November 2004 verstarb.

Ab diesem Tag übernahm Herr Gerhard Müller die Geschäftsführung. Nur unter außergewöhnlichen Anstrengungen von Seiten der Mitarbeiter sowie mit Hilfe guter Freunde und Berufskollegen ist es damals gelungen, den Bestand der Firma zu erhalten und zu sichern. Unsere Aufgabe und Verpflichtung besteht nun darin, den hohen Qualitätsansprüchen unserer ehemaligen Chefin gerecht zu werden. Ihr Name im Firmenlogo bleibt unser Programm.

Mit dem Eintritt der beiden Söhne Jörg und Jan als Mitgesellschafter der Firma wurde vor vier Jahren der Generationswechsel eingeleitet. Nach abgeschlossener Ausbildung zur Bestattungsfachkraft hat Jan Müller ab dem 01. August 2011 die Geschicke des Unternehmens mit in seine Hände genommen.